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In Heidenheim werden in erster Linie Flächensuchhunde ausgebildet, um beispielsweise vermisste Personen in einem unwegsamen Gelände oder im Wald aufzuspüren. Das könnte ein Pilzsammler sein, ein gestürzter Reiter, ein verunfallter Jogger, oder ein Kind, das sich verlaufen hat. Weil die Gründe, warum jemand verschwunden ist, derart vielfältig sein können, erhalten Mensch und Hund eine möglichst breite Palette an Wissen und Können.

 

 

Trainingszeiten

 

Wir Trainieren 2x in der Woche (immer in unterschiedlichen Gebieten):

 

Jeden Mittwoch:

ab 19.00Uhr Grundgehorsam, Suche, Theorie (je nach dem was grad dran ist)

 

Samstags:

ab 13.30Uhr Suche

Sonntags:

ab 9.30Uhr Suche

-> Samstag und Sonntag im Wechsel

 

Gerne können Sie vorbeikommen und uns beim Training zuschauen. Bitte schreiben Sie eine mail an:
nach_richt (at) drk-hdh.de

Anforderungen an den Hund:

 

- Alter: bei Ausbildungsbeginn maximal etwa drei Jahre

- Wesen: Erwartet wird eine Wesensfestigkeit; der Hund darf weder Aggression noch extreme Ängstlichkeit gegen Menschen oder Tiere zeigen. Dies wird zu Begin der Ausbildung bei einem Eignungstest geprüft.

- Körperliche Voraussetzungen: mittlere Größe und ein nicht zu hohes Körpergewicht aufweisen

- Hunderassen: Den typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswilligen und leistungsstarken, aufgeschlossenen und nicht zu schweren Hunde, wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen. Am häufigsten werden Jagd- oder Hütehunde sowie Gebrauchshunderassen und deren Mischlinge eingesetzt. Sehr kleine (z. B. Yorkshire-Terrier) oder sehr große Rassen (z. B. Deutsche Doggen) sind keine typischen Rettungshunde.

 

Anforderungen an den Menschen/Hundeführer:

 

- Hoher Zeitaufwand: Der Rettungshundeführer muss viel Freizeit und Engagement einbringen. Allein die Ausbildung und das regelmäßige Training können bis zu 10 Stunden pro Woche in Anspruch nehmen. Außerdem kommen dann noch die nichtplanbaren Einsätze dazu.

- Anspruch: Der Rettungshundeführer muss Interesse an einer sinnvollen Aufgabe mitbringen, die er gemeinsam mit seinem Hund ausführt. Rettungshundearbeit ist eine ehrenamtliche Hilfs- und Rettungstätigkeit, kein Hundesport um das Tier zu beschäftigen.

- Körperliche und geistige Voraussetzungen: Ein Rettungshundeführer muss sowohl körperlich als auch geistig fit und leistungsbereit sein. Der Hundehalter muss darüber hinaus ein hohes Verantwortungsbewusstsein für seine Arbeit mitbringen.

- Alter: Voraussetzung für die Teilnahme an Einsätzen eines Rettungshundezuges ist die grundsätzlich die Volljährigkeit, also die Vollendung des 18. Lebensjahrs. Unter Berücksichtigung der typischen Ausbildungsdauer eines Rettungshundeteams (ca. zwei Jahre) werden aktive Mitglieder in der Regel ab dem vollendeten 16. Lebensjahr aufgenommen.

 

Mitmachen ohne Hund?

 

Klar, wir brauchen immer Leute die sich für unsere Hunde ins Versteck setzen (oder legen).

Auch bei verschiedenen Veranstaltungen (Blutspendeaktionen, Prüfungen, Vorführungen,...) brauchen wir Leute die uns helfen (z.B. Essen machen, Stand aufbauen).

 

Wer seine Freizeit sinnvoll nützen möchte kann gerne auch ohne Hund zu uns kommen.