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Kurzinfos für Neueinsteiger, oder was sie schon immer über Rettungshundearbeit wissen wollten

 

Als Rettungshund wird ein speziell ausgebildeter Haushund bezeichnet, der eine Rettungshundeprüfung erfolgreich absolviert hat.

Ein Rettungshund arbeitet immer mit seinem Hundeführer zusammen im Team. Eine organisierte Einheit von mehreren Teams wird als Rettungshundestaffel bezeichnet.

Wo kommen Rettungshunde zum Einsatz?

 

Wieviele Helfer sind erforderlich, um nachts ein Waldstück von fünf Quadratkilometern nach einem Bewusstlosen abzusuchen?

Viele!

 

Rettungshunde sind darauf trainiert, in kürzester Zeit große Gebiete nach Vermissten und Verunglückten abzusuchen, zum Beispiel weil:

- ältere Personen aufgrund von Verwirrtheitszuständen (Alzheimer) und dringend benötigten Medikamenten in lebensgefährliche Situationen kommen.

- spielende Kinder sich verlaufen haben

- Jogger, Mountainbiker oder Reiter nach einem Sportunfall hilflos im Wald liegen

- Wanderer oder Pilzsucher nach einem Schwächeanfall dringend ärztliche Hilfe benötigen

- Unfallopfer im Schockzustand vom Unfallort fortgelaufen sind

- suizidgefährdete Personen gefunden worden sind

Aber auch bei Katastrophen weltweit, wie z. B. Erdbeben in der Türkei oder im Iran, werden immer wieder Rettungshunde-Staffeln eingesetzt, um Überlebende in den Trümmern aufzuspüren.

Ausbildung in Heidenheim

 

In der DRK Rettungshundestaffel Heidenheim werden Flächensuchhunde und Trümmersuchhunde ausgebildet.