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GPS Geräte für die Rettungshundestaffel Heidenheim

Vielen, vielen Dank an alle Spender, die so fleißig über das Spendenportal "Unsere Hilfe zählt" der Heidenheimer Zeitung, gespendet haben.

Wir konnten zwei neue GPS Geräte kaufen, die uns ab jetzt unterstützen und es uns leichter machen uns mitten im Wald zu orientieren.

 

 

 

Link zum Zeitungsartikel der HEIDENHEIMER ZEITUNG

Link zum Spendenportal betterplace.de

 

 

Und wieder beginnt ein neues Jahr

Mit einer wunderschönen Wanderung durch das Wental sind wir am 07.Januar, in das neue Jahr gestartet.
Die Hunde haben es sehr genossen, gemeinsam über die Wiesen zu springen und zu toben. Auch die Hundeführer/innen fanden es schön sich mal außerhalb des normalen Trainings zu unterhalten und gemeinsam spazieren zu gehen.
Anschließend gab es noch ein sehr leckeres Essen im Landhotel Wental.

Seit dem 10.01.18 trainieren wir wieder fleißig mit unseren Hunden.
Einige Hunde dürfen dieses Jahr wieder, oder auch erstmals ihre Prüfung ablegen, andere Hunde sind mit ihren Hundeführern erst neu dazu gekommen und lernen in jedem Training neue Sachen.
Es wird auf jedenfall wieder ein spannendes Jahr, mit einigen Höhepunkten.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Danke an alle Spender!

 

Wie jedes Jahr, waren wir auch dieses Jahr (am 03.12. und am 09.12.) an verschiedenen Stellen in Heidenheim unterwegs um Spenden zu sammeln. 
Wir bedanken und recht herzlich für die großen und kleinen Spenden!

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung

Am 24.September, um 6Uhr in der früh, fuhr unser Einsatzauto mit unseren Prüflingen und einigen Helfern nach Kernen (Remskreis). Dort angekommen gab es zur Stärkung ein leckeres Frühstück und dann ging es für die Prüflinge los mit den Fachfragen. Anschließend musste gezeigt werden wie die Hunde im Gehorsam stehen. Dafür gibt es ein Schema, nach dem gelaufen werden muss. War auch dies geschafft, hieß es: "Ab in den Wald". Wie bei jeder Flächensuche musste ein 30.000m² großes Gebiet in höchstens 20min abgesucht werden. 2 Personen wurden vermisst. Sobald der Hund eine der Personen gefunden hatte, wurde diese versorgt. Dabei schauten die Prüfer, Frieder Schäfer und Katharina Kern, genau hin, ob die Erste Hilfe auch ordentlich durchgeführt wurde.
Von den 7 angetretenen Teams konnten 4 ihre Prüfung erfolgreich beenden und ihre Plakette und die Urkunde mit nach Hause nehmen. 
Auch unsere beiden Prüflinge Gertrud Fucker und Juliane Purr haben die Prüfung bestanden.
Juliane Purr war mit Paula zum ersten mal zur Prüfung angetreten und Gertrud Fucker, unsere erfahrene Staffelleiterin, die schon mehrere Hunde erfolgreich durch Prüfungen und Einsätze geführt hat, war mit ihrem jüngsten Hund Knopf zum ersten mal angetreten. Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

Vielen Dank an die ausrichtende Staffel Kernen für die Durchführung und die tolle Organisation!

Trainingswochenende bei Bad Mergentheim

Ein Trainingswochenende für Rettungshunde bei Bad Mergentheim, vom 25.08.-27.08.2017, wollten sich 3 Hundeführer und ein Helfer aus unserer Staffel nicht entgehen lassen. Sie sollten nicht enttäuscht werden. Es wurde ein wunderschönes Wochenende mit vielen Aufgaben, die von den Hunden und den Hundeführern gemeistert werden mussten. Es gab verschiedene Suchgebiete mit unterschiedlichen Anforderungen. Für alle war etwas dabei, für die Flächensuchhunde, für die Trümmersuchhunde und natürlich auch für die Mantrailer.

Vielen Dank an die Ausrichtende Staffel "DRK Rettungshundestaffel KV Bad Mergentheim" und die vielen Helfer.


Auch die Presse war vor Ort: "Mensch und Tier übten konzentriert" (Link zu "fnweb/fränkische Nachrichten")

Eignungstest

Am 09.07.2017 durften wir einen Eignungstest mit 7 eigenen Teams starten.

Unter den fachkundigen Augen der Bewerterin Katrin Kolbe, starteten die Teams der Reihe nach. Es mussten verschiedene Stationen durchlaufen werden: An der ersten wurde geschaut ob die Hunde freundlich und offen auf fremde und bekannte Menschen zugehen. Es wurde getestet ob sie mit diesen Menschen gerne spielen, sich streicheln und füttern lassen. Auch mussten die Hunde sich tragen lassen.
Wie die Hunde auf ihre Artgenossen reagieren wurde anschließend beobachtet. 
An der nächsten Station wurden die Hunde getestet, wie sie auf unterschiedliche optische Einwirkungen reagieren. Alle durften unter einem schwebenden Tuch durchlaufen, mussten an einer Tonne, welche auf den Hund zu rollt vorbeilaufen und sollten keine Angst vor einer seltsam aussehenden Person (mit weiter, flattender Kleidung und Hut) haben.
Natürlich wurden auch die akustischen Einwirkungen auf die Hunde getestet. Wie reagieren die Hunde wenn es laut wird? Dazu wurde kräftig Lärm gemacht.
An einer weiteren Station mussten die Hunde dicht an rauchendem Feuer vorbei gehen.
Schwierige Untergründe zu Begehen sollte für einen Rettungshund natürlich kein Problem sein. Ob die Hunde damit Probleme haben, darauf wurde bei der nächsten Station geachtet, bei der die Hunde über verschiedene Untergründe, z.B. ein wackeliger Steinhaufen, eine Brücke oder durch den Tunnel gehen sollten. 

Wir freuen uns sehr, dass alle 7 Teams den Eignungstest bestanden haben!

Herzlichen Glückwunsch an Julia Maurer mit Belize und Mexx, Nadine Haas mit Luca, Nicole Polzer mit Buddy, Manfred Langer mit Luna, Rolf Cyron mit Butkus und Ralf Pertl mit Benno!

Sanitätsausbildung abgeschlossen

 

Herzlichen Glückwunsch an Julia Maurer, die am 24.06.2017 die Sanitätshelferausbildung mit Erfolg Abgeschlossen hat!

Rettungshunde besuchen das "Haus der Pflege"

Anfang Juni durften sich die Bewohner im Haus der Pflege auf einen Besuch der Rettungshunde freuen.

An diesem Nachmittag wurde viel gekuschelt und über Hunde gesprochen. Natürlich bekamen die Hunde auch einige Leckerlis zugesteckt.

 

 

Gemeinsame Prüfung in Göppingen

Insgesamt 9 Teams waren zur Flächenprüfung am 23.04.2017 in Göppingen angetreten.
Verena Roth von den Maltesern und Katharina Kern vom DRK durften gemeinsam mit den beiden Prüferanwärtern, Zachura Aksoy und Klaus Schumacher, die Prüfung abnehmen.
Geprüft wurden Teams von der DRK Rettungshundestaffel Göppingen, der JUH Göppingen, des ASB Esslingen und auch vom DRK Heidenheim.
Nach den Fachfragen, dem Verweis, dem Gehorsam und der Flächensuche, konnten am Abend 8 glückliche Teams ihre Urkunde in Empfang nehmen. Eins dieser Teams war Gertrud Fucker mit ihrem Shapendoes Räuber. Wir gratulieren sehr herzlich zur bestandenen Prüfung!

Vielen Dank, an die Prüfer für die faire Bewertung und auch ein herzliches Dankeschön an die ausrichtende Rettungshundestaffel vom DRK Göppingen! 

Kontakta 2017

Auf der Kontakta, am 25. und 26. März 2017, durften viele Zuschauer bei verschiedenen Vorführungen sehen was unsere Hunde leisten:
Keine Angst vor der Höhe haben Rettungshunde, wenn sie über das hohe Gerüst laufen. Auch durch enge Tunnel, über wackelige Brücken, Stege und Wippen laufen unsere geübten Hunde ohne Probleme.
Hund und Hundeführer müssen sich aufeinander verlassen können, da gehört auch ein guter Gehorsam zur Grundlage dazu. "Sitz", "Platz" und "Steh" sind nur ein paar Kommandos von vielen, die ein Rettungshund gut beherrschen sollte. Einen Teil des Gehorsams, welchen die Hunde in der Prüfung zeigen müssen, zeigten sie auch an diesem Wochenende den Zuschauern.
Ein besonderes Highlight war der Feuertunnel. Ein paar Hunde mussten ihren ganzen Mut zusammen nehmen um unter den hohen, heißen und schwarz rauchenden Flammen durch zu laufen. Den "alten Hasen" in der Staffel macht das hingegen gar nichts aus, sie gehen völlig gelassen durch den Feuertunnel.
Natürlich durften die Hunde auch zeigen, wie sie vermisste Menschen suchen und Anzeigen. Dies war gar nicht so leicht zwischen den vielen Zuschauern. Am Ende wurden aber alle versteckten Personen schnell gefunden.

 

 

Kontakta Heidenheim

Ihr wollt uns live sehen?

Kein Problem! Kommt einfach am 25. oder 26. März zur Kontakta in Heidenheim und schaut uns beim Training und bei verschiedenen Vorführungen zu!

Wir freuen uns auf euch!

Neujahrswanderung

Einen guten Einstieg ins neue Trainingsjahr hatten wir Anfang Januar mit unserer Neujahrswanderung.
Im tief verschneiten Wental durften die Hunde ausgiebig miteinander toben und die Menschen hatten einmal Zeit, in Ruhe miteinander zu reden.
Nach einer schönen Wanderung gab es eine leckere Stärkung im Landhotel Wental.

Weihnachtsgeschenke kaufen und gleichzeitig Spenden

 

Spenden ohne einen Cent zu zahlen? Das geht?

Klar! Es gibt die Möglichkeit, beim Online-Einkauf Gutes zu tun. Was Sie dafür tun müssen?

Einfach über das Online-Portal gooding.de einkaufen:

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Vielen Dank für die vielen Spenden!

 

Am 03. Dezember waren alle unsere Teams in der Heidenheimer Innenstadt und an verschieden Märkten wie z.B. am "Real" oder am "Kaufland" mit Sammelbüchsen unterwegs.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Spendern für die großen und kleinen Spenden und die vielen Streicheleinheiten für die Hunde ;-) 

Trümmerprüfung bestanden

Am 06. November durften Gertrud Fucker mit Räuber und Luise Oberlader mit Sam zur Trümmerprüfung nach Wiesbaden fahren.
Auf dem Gelände "Fort Biehler" konnten insgesamt 5 Teams zeigen was sie können. Wie bei jeder Prüfung muss auch bei der Trümmerprüfung zuerst die Theorie, bestehend aus verschiedenen Fachfragen, hinter sich gebracht werden. Anschließend geht es mit einer Gehorsamsrunde weiter. Wurde auch dies geschafft, darf der Hund zeigen wie sicher er verschiedene Geräte wie z.B. die Wippe oder die Leiter überqueren kann. Das wichtigste kommt am Schluss: Die Suche auf einem extra dafür gebauten Trümmergelände. In höchstens 3 Verstecken können 1-4 Personen versteckt sein, die der Hund finden muss. Anders als bei der Flächensuche im Wald kann der Hund die versteckten Personen meistens nicht direkt erreichen, da sie von Trümmerteilen verdeckt sind.

Am Abend hatten alle 5 Teams die Prüfung bestanden und durften glücklich mit ihrer Urkunde nach Hause fahren.

Wir bedanken uns herzlich bei den beiden Prüferinnen und der ausrichtenden DRK Rettungshundestaffel Alzey!

 

 

Noch eine erfolgreiche Prüfung

 

Um fit für Einsätze zu sein und Menschen helfen zu können bilden wir nicht nur unsere Hunde aus, sondern natürlich auch die Hundeführer.
An den letzten Wochenenden durften Manuela Trippel und Juliane Purr viel über Wundversorgung, Bewusstsein, Atmung, Kreislauf, Transport von Verletzten und vieles mehr lernen. Sehr viel Theorie und natürlich auch viel Praxis stand auf dem Lehrplan.
Am 22.10.16 war es dann soweit: Die Prüfung zum Sanitätshelfer stand an. Beide haben die Prüfung hervorragend bestanden und konnten ihre Urkunden mit nach Hause nehmen!

Herzlichen Glückwunsch an euch beide!

Erfolgreiche Prüfung

Am 09.10.2016 traten 7 Teams aus drei verschiedenen DRK Rettungshundestaffeln (Kernen, Bad Mergentheim, Heidenheim) zur Rettungshundeprüfung in der Sparte Flächensuche an. Die Prüfung besteht aus 4 Teilen: ein Theorieteil, der Verweis, der Gehorsam und anschließend natürlich die Suche.

Am Abend konnten alle 7 angetretenen Teams ihre Plakette und die Urkunde von den Prüfern Rosi Strecker (DRK) und Hannes Kaiser (Malteser) entgegen nehmen. Auch unsere 3 Prüflinge, Bernd Weireter mit Moritz, Manuel Tschierschke mit Charly und Luise Oberlader mit Sam haben ihre Wiederholungsprüfung erfolgreich abgelegt.

Unter der Leitung von Gertrud Fucker wurde die Prüfung von unserer eigenen Staffel in Ochsenberg (LK Heidenheim) ausgerichtet. 

 

 

Landesübung Calw

Am 02. Oktober starteten 5 Teams unserer Rettungshundestaffel nach Calw, um an der DRK Landesübung für Rettungshunde teilzunehmen.
Start war um 6.30Uhr mit einer Begrüßung aller Einsatzkräfte der verschiedenen Staffeln. Anschließend hieß es warten auf das erste Suchgebiet. Nach kurzer Wartezeit ging es für unsere 5 Hundeführer los in das erste Suchgebiet. Eine Schuttdeponie musste abgesucht werden. Nachdem alle 3 vermissten Personen gefunden und versorgt waren ging es weiter zur Erste-Station. Hier durften die Hunde ausruhen und die Hundeführer konnten zeigen wie fit sie in der medizinischen Erstversorgung sind.
Die nächste Station war wieder etwas für die Hunde. In einem Altenheim wurden mehrere Personen vermisst. In insgesamt 6 Stockwerken wurden 3 Personen von den Hunden gefunden und natürlich wieder von den Hundeführern versorgt.
Nachdem auch die anderen Stationen, ein stockfinsterer Keller unter einem Schwimmbad, ein Containerhof, ein Freibad und ein Waldgebiet, erfolgreich abgesucht wurden, fuhren alle wieder zurück nach Calw. Hier gab es für die Hundeführer eine kurze Abschlussbesprechung und etwas leckeres zum Essen.
Sehr zufrieden mit der Suchleistung der Hunde und mit vielen neuen Erfahrungen ging es um ca. 20Uhr wieder nach Hause.
Vielen Dank an die DRK Rettungshundestaffel Calw und an alle Helfer und Organisatoren, die die Landesübung ausgerichtet haben.

 

 

Kinder-Ferienprogramme

Wie jedes Jahr waren wir auch dieses Jahr bei verschiedenen Sommerferienprogrammen (z.B. in Sontheim a.d. Brenz, Bissingen, Haus der Familie Heidenheim) dabei.
Die Kinder hatten viele Fragen, z.B. Was muss ein Rettungshund lernen? Wen sucht ein Rettungshund im Wald? Wo suchen die Hunde überall? Diese Fragen und noch viel mehr wurden den Kindern auf kindgerechte Weise erklärt. Dazu durften sie Beispielsweise auf einer Decke ausgelegte Gegenstände sortieren und sagen, welche man für die Rettungshundearbeit braucht. Das man eine Kenndecke, den Helm, Halsband und Leine oder Leckerlis braucht war allen klar, aber das man auch Babypuder gut gebrauchen kann löste bei den Kindern erstaunen aus. Das man den Wind damit prüfen kann konnten sie später im Wald selber sehen.
Ein paar mutige Kinder wurden im Wald versteckt und die Hunde durften sie suchen. Mit großer Freude und ganz stolz kamen die gefundenen Kinder wieder aus ihren Verstecken.
Natürlich kam auch das spielen und streicheln der Hunde nicht zu kurz.

Wir gratulieren zur bestandenen Flächenprüfung!

 

Früh morgens ging es am 24. April los zur Flächenprüfung in Göppingen.
10 Teams aus unterschiedlichen DRK Bereitschaften waren zur Prüfung angetreten. Diese kamen aus Schwäbisch Gmünd, Calw, Göppingen und auch aus Heidenheim.
Wie bei jeder Flächenprüfung musste jedes Team die unterschiedlichen Prüfungsteile wie den Verweis, Gehorsam und anschließend die Suche bestehen. Von den 10 angetretenen Teams konnten am Abend 8 geprüfte Teams nach Hause fahren. Eins der glücklichen, geprüften Teams waren unsere Tanja Gschwind mit ihrem Australian Shepherd Lucky. Herzlichen Glückwunsch euch beiden zur bestandenen Prüfung!

Ausgerichtet wurde diese Prüfung von der DRK Rettungshundestaffel Göppingen. Vielen Dank dafür.

Zwei neue Sanitätshelfer

 

Herzlichen Glückwunsch an Klaudia Gauland und Nadine Haas, die am 26.06.2016 die Sanitätshelferausbildung mit Erfolg abgeschlossen haben!

Weitere Infos auf der Seite der Heidenheimer Zeitung

 

 

Fleißige Hunde

Auch in diesem Jahr wird wieder fleißig trainiert.
Viele Trainingsstunden haben wir bereits im Wald verbracht und konnten bei allen Hunden große Fortschritte sehen. Einige unserer Teams bereiten sich für eine Prüfung vor, die dann alle 18 Monate wiederholt werden muss.
Aber nicht nur im Wald haben wir trainiert. Wir durften auch in anderen Geländen wie z.B. einem Steinbruch und in verschiedenen leerstehenden Gebäuden trainieren.
Für die vielen verschiedenen Trainingsgebiete möchten wir uns bei allen bedanken, die sie uns zur Verfügung stellen. 

Spenden sammeln

 

Am 05.12.2015 war es wieder soweit; Unsere Teams waren in ganz  Heidenheim verteilt und mit Sammelbüchsen ausgestattet um viele Geldspenden zu sammeln.
Beim nachzählen am Abend kam ein ordentlicher Betrag von über 2000€ zusammen. Dieses Geld werden wir für die Ausbildung unserer Hunde, die Pflege von Arbeitsmaterial und die Neubeschaffung von Arbeitsgeräten verwenden.

Vielen Dank an alle Spender!

Flächenprüfung bestanden

Herzlichen Glückwunsch an Gertrud Fucker, die am 31. Oktober 2015, mit ihrem Räuber die Wiederholungsprüfung in der Flächensuche bestanden hat!

Den Fachfragentest, die Verweisübung und den Gehorsamsteil konnten die beiden mit super Noten abschließen und durften zur Suche, im Waldgebiet "Gelagenbusch", antreten. Innerhalb kurzer Zeit waren beide vermissten Personen gefunden und versorgt.
Am Abend konnte sowohl Gertrud Fucker, als auch 5 weitere Prüflinge aus Pforzheim und Karlsruhe ihre Urkunden entgegen nehmen. 

Ausgerichtet wurde die Prüfung von der DRK Rettungshundestaffel Pforzheim. Vielen Dank dafür.
Danke auch an die Prüfer Helga Glaser und Hans Bracher.

Eignungstest bestanden

Früh am morgen ging es am 18.Oktober 2015 los nach Herlikofen. Bon und Cooper durften sich mit ihren Frauchen dem Eignungstest stellen.

Der Spiel- und Futterkreis war natürlich kein Problem für beide. Auch die Geräte wurden super gemeistert. Ganz cool waren beide Hunde bei den "gefährlichen" Sachen wie z.B. Feuer, Knisterdecken und seltsame stürzende und schreiende Personen.

Am Abend waren die Hunde müde und die beiden Frauchen, Claudia Gauland (mit Bon) und Manuela Trippel (mit Cooper), durften stolz ihre Urkunden entgegen nehmen.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

Vielen Dank an die Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd, die den Eignungstest ausgerichtet hat.

Sanitätsausbildung abgeschlossen!

 

Am 13.09.2015 hat Manuel Tschierschke die Sanitätsausbildung mit einer erfolgreichen Prüfung abgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch!

Übung im Abrissgelände der Evangelischen Fachschule

Am 10. und 11. September durften wir, gemeinsam mit dem BRH Ulm, im ehemaligen Gebäude der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Herbrechtingen, üben.

Für ein paar Hunde war es eine neue Erfahrung sich im steinigen und von Armierungseisen durchzogenen Trümmerhaufen zu bewegen. Für andere war es nichts neues, aber trotzdem eine tolle Übung.
Zwischen den Trümmern durften die Hunde teils verschüttete oder nicht erreichbare Personen suchen und diese Anzeigen.

Mehr Infos auf der Seite der Heidenheimer Zeitung (klick)

Vorführung in Niederstotzingen

Viel Spaß hatten die Hunde und ihre Hundeführer bei der Vorführung in Niedersotzingen am 10.Mai 2015.

Die Hunde durften vor vielen Zuschauern zeigen was sie können: Gerätearbeit, Gehorsam und die Begehung des Gerüstes. Der Höhenpunkt war das "Spiel mit dem Feuer". Alle mutigen Hunde durften durch den brennenden und stark qualmenden Feuertunnel laufen.

 

 

Flächenprüfung in Heidenheim/Nattheim

10 Teams stellten sich am 22. März, in Nattheim, der Flächensuchprüfung.

Für die DRK Feldküche Sontheim ging es schon vor 6Uhr morgens los, um das leckere Essen für die Prüflinge und die vielen Helfer vorzubereiten.
Die Prüflinge selber durften um 8Uhr mit einer theoretischen Prüfung beginnen. Weiter ging es mit dem Verweis und der Gehorsamsüberprüfung der Hunde. Alle 10 Teams konnten am frühen Mittag in die Suche, im nahegelegenen Wald bei Steinweiler, starten. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit mussten 2 Personen gefunden und Erste Hilfe geleistet werden.
Am Abend konnten 9 glückliche Teams aus verschiedenen Staffeln (DRK Bad Mergentheim, DRK Schw. Hall, DRK Pforzheim, JUH Göppingen), ihre Urkunden in Empfang nehmen.
Auch aus Heidenheim waren 3 erfolgreiche Teams dabei. Monika Habenicht war mit Aydah als Erstprüfling angetreten. Bernd Weireter mit Moritz und Luise Oberlader mit Sam waren zur Wiederholungsprüfung gestartet.

Wir gratulieren allen Prüflingen sehr Herzlich zur bestandenen Prüfung!

Ausgerichtet wurde die Prüfung von unserer "Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim". Vielen Dank an Gertrud Fucker, welche die Prüfung geleitet und organisiert hat. 
Ein herzliches Dankeschön auch an alle anderen fleißigen Helfer und natürlich an die beiden Prüferinnen, Helga Glaser (DRK) und Gudrun Kaiser (Malteser)!

 

 

Wir haben 2 neue Gruppenführer

 

Wie führt man einen Einsatz? Wie koordinert man die verschiedenen Einsatzeinheiten bei einem Einsatz? Welche Risiken gibt es und wie schafft man Sicherheit bei einem Einsatz? Was bedeuten all die Abkürzungen? All das und noch viel mehr durften Monika Habenicht und Bernd Weireter in 2 Lehrgängen lernen und später bei Praktischen Übungen und verschiedenen Hospitationen vertiefen.
Nach vielen Stunden des lernens, musste noch eine Abschlussprüfung in Praxis und Theorie abgelegt werden, die beide am 14. März bestanden haben.
Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

 

 

Neujahrsempfang

Am 25. Januar fand der diesjährige Neujahrsempfang des DRK Heidenheim´s statt. Neben einem bunten Programm wurden wieder einige Leute geehrt. Auch Gertrud Fucker, Felix Fucker, Sandra Ostertag und Tanja Gschwind wurden für besondere Leistungen geehrt und durften das Silberne und Goldene Leistungsabzeichen mit nach Hause nehmen.  

weitere Infos siehe Heidenheimer Zeitung

Ein bisschen Spaß muss sein!

Am Sonntag 04. Januar, haben wir unsere diesjährige Neujahrswanderung durch den Niederstotzinger Wald gemacht. Die Hunde konnten sich so richtig austoben und hatten viel Spaß. Nach der Wanderung gab es noch ein leckeres Essen für die Zweibeiner.
Ab jetzt wird, nach kurzer Weihnachtspause, wieder fleißig Trainiert. 

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung

 

Am 14.September 2014 hat Sandra Ostertag mit Amy die Prüfung zum Flächensuchhundeteam bestanden.

Nachdem Amy schon mit Elfi Ebert eine erfolgreiche Prüfung gelaufen ist, zeigte sie an diesem Tag erneut ihr können.
Nach einem anstrengenden Tag, an dem ein theoretischer Fachfragentest, eine Verweisprüfung, die Überprüfung des Grundgehorsams und anschließend eine Flächensuche bewältigt werden musste, durften Sandra Ostertag und Amy ihre Plakette mit nach Hause nehmen.

Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

Eignungstest bestanden

Am 27.07. beweisen, vor Prüferin Katrin Kolbe aus Reutlingen, sechs Junge Hunde, dass sie die Voraussetzungen für die Rettungshundearbeit erfüllen. Zu Beginn der Prüfung wurde das Verhalten jedes Hundes gegenüber Fremdpersonengruppen beobachtet. Im zweiten Teil wurde jeder Hund mit ungewohnten optischen Eindrücken konfrontiert. Hier durften die Hunde keine Aggressionen oder Panikverhalten zeigen, sondern sollten vertrauensvoll ihrem menschlichen Teampartner folgen. Danach galt es, einen akkustischen Pacours zu laufen und die Geschicklichkeit bei der Überquerung von Holzblanken zu zeigen. Am Schluss folgte jeder Hund seinem Hundeführer durch Qualm hindurch.

Zum bestandenen Eignungstest gratulieren wir: Lucky mit Tanja Gschwind, Knopf mit Gertrud Fucker, Carlchen mit Vera Kreisel, Joey mit Silke Stutzmüller, Jacky und Ben mit Karin Greth!

 

 

Rettungshundler auf Abwegen

 

Ein paar Rettungshundler wollten mal wissen wie der Stand unserer Sanitätsausbildung so ist. Deshalb nahmen wir mit Unterstützung aus der Gruppe Technik und Sicherheit am Sanitäts-Wettbewerb teil. Ergebnis: wir erreichten 83% der möglichen Punkte und somit das silberne Leistungsabzeichen. Damit können wir uns überall sehen lassen.

 

Link zum Zeitungsbericht der Heidenheim Zeitung

Trümmerprüfung

 

Auf dem Trümmergelände der BRH Rettungshundestaffel Heilbronn fand am 25.05.2014 die Trümmerprüfung der TGLV (Trümmer Gruppe Landesverband, Baden-Württemberg) statt.
Auch eines unserer Team´s stellte sich der Herausforderung und durfte zeigen was sie können.
Wie auch bei der Flächensuchprüfung musste vom Hundeführer erst eine theoretische Prüfung abgelegt werden, bevor es zum Gehorsamsteil und zur Gerätearbeit ging. Erst nachdem dies alles bestanden war ging es weiter zur Suche. Innerhalb von 20 Minuten mussten 1-4 Personen im Trümmerkegel gefunden werden. Sam, der mit seiner Hundeführerin Luise Oberlader, angetreten war, fand alle 3 Personen in der vorgegebenen Zeit. Damit war die Prüfung bestanden !

Vorführung in Sontheim

Am 04. Mai wurde in Sontheim/Brenz der 85. Geburtstag des DRK Sontheim gefeiert.
Es war viel Geboten:  Für die Kinder gab es eine Spielstraße, die Feuerwehr zeigte wie man eine eingeschlossene Person aus einem Auto befreit, die Bergwacht stellte ihr Equipment vor. Natürlich war auch das DRK mit verschiedenen Ständen und Einsatzfahrzeugen zum anschauen vor Ort.
Auch wir waren anwesend und durften vielen Zuschauern zeigen, wie unsere Hunde ausgebildet werden. Bei einer Vorführung konnte man sehen, wie die Hunde über verschiedene Geräte gehen. Fasziniert waren die Zuschauer von der Arbeit der Hunde am Gerüst. Die erfahrenen Hunde zeigten wie sie über eine Leiter auf das Gerüst klettern, die Wackelbrücke überqueren und über die waagrechte Leiter von einem Gerüst zum nächsten laufen können.  Die schwere dieser Aufgabe konnten die Zuschauer erahnen, als sie den jungen Hunden zuschauen durften, als diese über die Leiter auf das Gerüst klettern durften. Für die mutigen Hunde und ihre Hundeführer gab es später noch ein Highlight: Sie wurden von der Feuerwehr mit der Drehleiter nach oben gefahren und konnten beweisen, dass sie auch in luftiger Höhe keine Angst haben.

Mehr Infos auf der Homepage der Heidenheimer Zeitung

Ein neuer Sanitätshelfer

 

Am 30.03.2014 hat Vera Kreisel die Sanitätsausbildung mit einer erfolgreichen Prüfung abgeschlossen.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

 

 

Am 18.01.2014 war es wieder soweit. Eines unserer Teams startete in Schwäbisch Hall zur Flächensuchprüfung.

Nachdem der Theoretische Teil, der Verweis und der Grundgehorsam erfolgreich gemeistert wurde, ging es in die Flächensuche. Auch hier konnte Gertrud mit ihren Shapendoes Räuber beweisen, dass sie ein super Team sind und schlossen die Prüfung erfolgreich ab.  

Wir gratulieren zur bestanden Prüfung!

Spende der Heidenheimer Volksbank Stiftung

 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich, bei der Heidenheimer Volksbank Stiftung, für die Spende von 1000€ die uns am 09. Januar 2014 bei der Blutspende überreicht wurde!

Blutspende im Januar

Am 09. Januar fand in Mergelstetten in der Turnhalle eine Blutspende, die wir gemeinsam mit der DRK Bereitschaft aus Mergelstetten Betreuen durften, statt. Insgesamt waren es 187 Spender an diesem Tag. Diese konnten sich nach der Blutspende am leckeren Essen des Hotels Hirsch aus Mergelstetten erfreuen. Die Kosten der Bewirtung wurde von der SIM Mergelstetten übernommen.

Wir haben ein neues Auto!

Seit Januar 2014 haben wir unser neues Auto, welches wir von einer befreundeten Rettungshundestaffel abkaufen konnten.

Ein paar kleine Umbau arbeiten und eine neue Beschriftung werden in den nächsten Tagen noch gemacht werden müssen. Dann ist das Auto Einsatzbereit.

 

 

Vielen Dank an alle Spender! 

Theorie Wochenende

 

Ein ausgiebiges Theorie-Wochenende liegt hinter uns, aber der Erfolg kann sich sehen lassen: Seit Samstag haben wir fünf ausgebildete „Fachkräfte für Lebensmittelhygiene“ und seit Sonntag einen weiteren „Gruppenführer Rettungshundearbeit“.

Allen vielen Dank für ihr Engagement!

Wir brauchen ein neues Fahrzeug!

 

An das Startergejaule haben wir uns ja alle schon längst gewöhnt. Auch an die vielen Roststellen. Immer wieder wurde an dem Bus repariert, geflickt und gerichtet. „Als nächstes geht das Getriebe kaputt, das ist schon abzusehen. Ist halt mit Baujahr 2002 und über 250.000 Kilometern auf dem Buckel jetzt altersschwach“, meint Felix Fucker, der bei uns für Technik und Sicherheit zuständig ist. Er hat die undankbare Aufgabe übernommen, den „Bully“ noch wenigsten ein Weilchen „irgendwie“ bei Laune zu halten. [mehr...]

 

                                                                   Spenden Sie jetzt!

Vom 24. November bis zum 24. Dezember wird jede Spende durch die Kreissparkasse Heidenheim verdoppelt!

 

Helfergrundausbildung "Technik und Sicherheit"

Vera beim Umgang mit dem Feuerlöscher
Carlchen hat alles genau im Blick

 

Am Samstag fand in Herbrechtingen die erste Helfergrundausbildung "Technik und Sicherheit" im Kreisverband statt.
Auch von uns waren vier Helfer mit dabei und lernten viel über Arbeitssicherheit, Unfallverhütung und richtigem Umgang mit Gefahren.

Erste Hilfe am Hund

 

Der "Erste Hilfe am Hund" Kurs, war wieder ein voller Erfolg.

Gertrud Fucker hat am 15.+18.10. in der Rettungswache Giengen den Teilnehmern gezeigt, wie sie ihrem Hund im Notfall helfen können.
An ihrem Shapendoes Räuber und an Viszla Karlchen wurde das erklärte realistisch vorgeführt.
Jetzt wissen die Teilnehmer wie sie ihrem Hund einen Druckverband anlegen können, die Herzdruckmassage durchführen müssen und noch vieles mehr.

mehr... (Link zur Heidenheimer Zeitung)

Flächensuchprüfung in Sigmaringen bestanden

Das strahlende Siegerlächeln wollte gar nicht mehr aus ihren Gesichtern weichen: Gleich zwei Teams, wie die Hundeführer mit ihren Hunden genannt werden, hatten die Heidenheimer am vergangenen Sonntag, 22. September, zu ihren DRK-Kollegen nach Sigmaringen entsandt, wo sie sich einer Flächensuchprüfung stellten. Und beide haben sie mit Bravour bestanden.

Bis es jedoch soweit war, galt es, etliche Hürden zu überbrücken, wie Luise Oberlader berichtet, die sich zusammen mit ihrem Weißen Schweizer Schäferhund „Sam“ ihre erste Urkunde samt passender Plakette verdiente. Sie und Bereitschaftsleiterin Gertrud Fucker, die mit ihrem Niederländischen Schapendoes „Gandalf“ an diesem Tag „mal wieder selber nur ein ganz normaler Prüfling“ war, teilten sich die Nervosität mit fünf weiteren Teams aus der ausrichtenden Gruppe sowie einem Duo aus Freudenstadt.

Der erste Teil begann bereits um 7.20 Uhr im Vereinsheim der Sigmaringer. Hier wurde Theorie abgefragt. Nachdem dies überstanden war, fuhren alle Beteiligten auf ein nahe gelegenes Militärgelände, wo auf einer großen Wiese der praktische Part eingeleitet wurde. Zunächst musste jedes Team seine Verweisart vorführen. „Sam“ und „Gandalf“, sogenannte „Verbeller“, ließen über ihren Laut-Ausdruck gar keinen Zweifel aufkommen, dass sie ihren Job verstehen. Dass sie auch in puncto Gehorsam verlässliche Partner sind, durften sie hernach erfolgreich demonstrieren.

Richtige Unruhe kam erst auf, als die komplette Hundeführer-, Helfer- und Zuschauerschar zur nächsten Wiese pilgern sollte. Dort wurde zwar eine Verpflegungsstation „mit reichlich von allem“ aufgebaut. Aber hier hieß es auch: Alle Prüflinge und Helfer müssen warten, bis sie an die Reihe kommen. Und das war erst der Fall, nachdem die Prüfer das Waldgebiet inspiziert und die Versteckpersonen verteilt hatten. „Bis das erste Team dann endlich loslegen durfte, war es bereits ca. 12 Uhr“, berichtet Bereitschaftsleiter Bernd Weireter. Er sowie Ausbilderin Elfi Ebert waren als Suchobjekte mitgekommen, aber auch zur moralischen Unterstützung: Vor einem Jahr waren beide in der gleichen Situation. Denn auch nach bestandener Prüfung hört das Lernen und Trainieren nicht auf. Im Gegenteil: Alle 18 Monate werden die Kenntnisse der Teams erneut getestet.

Im vorliegenden Fall aber war um 17.30 Uhr erst einmal Schluss: Die Hunde hatten alle Versteckpersonen aufgespürt, insgesamt sechs der acht angetretenen Teams hatten den Check erfolgreich durchlaufen. Nach der Urkunden- und Plaketten-Überreichung sowie einem gemeinsamen Essen hieß es dann schließlich: „Time to say Goodbye.“

(Text: Adriana Rossi)

Sanitätsausbildung abgeschlossen

 

 

Am 08.09.2013 hat Tanja Gschwind die Sanitätsausbildung mit einer erfolgreichen Prüfung abgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch!

Malteser Hilfsdienst und DRK absolvierten die erste gemeinsame Rettungshundeprüfung in Heidenheim

Helfen will gelernt sein und Leistungsfähigkeit muss regelmäßig überprüft werden. Um diesem Grundsatz einen Rahmen zu geben absolvieren die Rettungshundeteams der großen Hilfsorganisationen die entsprechenden Prüfungen gemäß DIN 13050. Ist ein Team (Hund und Hundeführer) erst einmal geprüft muss diese Prüfung alle 18 Monate wiederholt werden. So geschehen am 27.04.2013 unter der Leitung der Malteser in Heidenheim. Vier Teams der Malteser und ein Team vom DRK konnten die Prüfer Hans Bracher und Irmgard Peruzzi (beide DRK) von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen, darunter auch zwei Erstprüflinge. Neben einem schriftlichen Teil mussten die Teams ihre Leistungsfähigkeit auch in der Praxis unter Beweis stellen, zum Abschluss musste eine stark bewachsene Waldfläche von 30.000m² innerhalb von nur 20 Minuten nach zwei vermissten Personen abgesucht werden. Dieser Aufwand ist nötig um am Ende ein zuverlässiges Team zu haben, so Axel Eichler (Staffelleiter Malteser Heidenheim). Ich spreche wohl auch im Namen meiner Kollegen von den Anderen Organisationen wenn ich behaupte das Menschen in Not das Recht auf professionelle Hilfe haben und genau dazu dienen diese Prüfungen. Am Ende waren alle froh es geschafft zu haben. Ein besonderes Lob gebührt natürlich den beiden Erstprüflingen Nathalie Garden mit Pepsie (Malteser Heidenheim) und Annegret Lange mit Maxwell (DRK Heidenheim)

(Text Malteser Heidenheim)

 

                Wir gratulieren Annegret und Maxwell zu ihrer bestanden Prüfung!

 

Von links nach rechts: Steffen Weisser MHD HDH mit Verbeller Merlin, Axel Eichler MHD HDH mit Freiverweiser Lady, Michael Berger MHD Schw.-Gmünd mit Verbeller Amarille, Irmgard Peruzzi DRK(Prüferin), Bernd Rollmann MHD HDH (Prüfungsleiter), Hans Bracher DRK (Prüfer), Nathalie Garden MHD HDH mit Freiverweiser Pepsie und Kniend Annegret Lange DRK HDH mit Verbeller Maxwell

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

Am 21.04.2013 hat Karl Weinert mit Balu die Prüfung zum Rettungshundeteam bestanden.

Jahreshauptversammlung der DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim am 17.04.2013

Nach vorne schauen

Die jüngste Jahreshauptversammlung, anberaumt für den 17. April 2013, brachte einiges an Geisteshaltung auf den Plan, die innerhalb der DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim für einen neuen Führungsstil sorgen wird. Doch bevor die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden, fasste Gertrud Fucker, bis dato Ausbildungsleiterin, zusammen was die Staffelmitglieder 2012 wieder einmal so alles auf die Beine gestellt hatten. Schon das bewirkte positive Schwingungen im Raum.

Der Rückblick 2012

Mindestens 6.200 Stunden – die vielen kleinen „Ich mach noch g’schwind“-Jobs gar nicht mitgerechnet –, umfasste der Anteil, den allein diese Gruppe im Namen des Deutschen Roten Kreuzes geleistet hatte. Das entspricht 258 Tagen innerhalb nur eines Jahres. So ganz nebenbei, versteht sich. Denn die Staffelkameraden sind ja allesamt ehrenamtlich tätig.
Die Bereiche, in denen sie ihr großes Engagement zeigen, sind vielfältiger Natur. Sie reichen von öffentlichen Vorführungen im Rahmen diverser Festivitäten über die Organisation von Blutspenden bis hin zu Besuchen anderer Einrichtungen, wie zum Beispiel eines Kindergartens.
Rund 20 Mal wurden im vergangenen Jahr auch Vorträge und Präsentationen vor Gruppen durchgeführt, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren.
Nicht zu vergessen die Kurse zur eigenen Fortbildung – entweder im sanitätsdienstlichen Bereich, wie Erste Hilfe-Auffrischung, oder im Rahmen von einschlägig fachlichen Seminaren in Sachen Mensch-Hund-Kommunikation. Selbstverständlich gehört – neben den eh schon obligatorischen, unzähligen Trainingseinheiten – auch die Teilnahme an den Landesübungen dazu. Zwei waren es im letzten Jahr – eine davon dauerte mehr als 24 Stunden non stop.
Last but not least sind auch die Alarmierungen zu nennen – etwa 20 an der Zahl – von denen sechs tatsächlich zum Sucheinsatz führten. Wie gesagt, das alles im Dienste der Mitmenschen – freiwillig und unbezahlt.

Gute Entscheidungen – vernünftige Lösungen

Stolz sind die Mitglieder der Bereitschaft Rettungshundearbeit jedoch nicht nur auf ihr enormes Leistungspensum, sondern auch auf ihr Krisenmanagement. Nachdem es in den Monaten zuvor in der Gruppe immer wieder zu Spannungen bis hin zu Grundsatzdiskussionen kam, siegten am Ende dann doch gute Entscheidungen und vernünftige Lösungen über Disput, Zwist und Polemik.
„Nach vorne schauen“ heißt von nun an die Devise – mit personellen Strukturveränderungen und ambitionierten Zielen. Letztere lauteten konkret: Erstens die Bereitschaft auf fünf geprüfte Teams bringen und zweitens einige Mitglieder zu Aus- und Weiterbildungen schicken mit dem Ziel, Nachwuchs für den Führungs- und Ausbildungsstab zu generieren.
Im Anschluss an diesen Ausblick für 2013 wurden Neuwahlen durchgeführt. Dies war notwendig geworden, nachdem Kai-Uwe Weber von seinem Amt als Bereitschaftsleiter und Elke Weinert als Kassiererin zurückgetreten waren. Beide wurden jeweils einstimmig entlastet.
Im nächsten Gang herrschte dann ebenfalls Einstimmigkeit: Gewählt wurden Gertrud Fucker und Bernd Weireter zur/zum Bereitschaftsleiter/in sowie Monika Habenicht zur stellvertretenden Bereitschaftsleiterin und Tanja Gschwind zur Kassiererin. Alle vier nahmen ihre Wahl an.
Bevor der offizielle Teil der Sitzung beendet wurde, beleuchteten die Anwesenden noch den bisherigen Aufwand und Nutzen von Veranstaltungsteilnahmen. Künftig sollen Terminanfragen beispielsweise für Präsentationen kritischer beleuchtet werden, da die Bereitschaft momentan über weniger Personal verfügt als noch bis vor ein paar Wochen.
Der zweite Punkt, der noch besprochen wurde, war die Vorgehensweise hinsichtlich der Neuanschaffung eines Einsatzfahrzeuges als Ersatz für das bisherige. Alle kamen überein, dass diese Angelegenheit besonnen und ohne Überstürzung angegangen werden sollte.
Nachdem auch diese Themen behandelt waren, konnte der gemütliche Teil des Abends beginnen. Übrigens war alles sehr lecker …

(Text: Adriana Rossi)

KONTAKTA

 

Unterhaltsam informiert durch Zwei- und Vierbeiner

 

„Das war jetzt einfach mal Pech!“ So die einhellige Meinung der Rettungshundeführer des DRK Kreisverbandes Heidenheim, nachdem am Sonntag, 10. März 2013, ein Gewitter mit Hagelkörnern weitere Vorführungen auf der Kontakta Heidenheim unmöglich machte. Dabei war es weniger das Wetter an sich – Rettungshundeführer trainieren ja schließlich sommers wie winters. Sie fanden es nur schade wegen der Zuschauer. Zum einen, weil sie zum Teil nass wurden, zum anderen, weil ihnen nur etwas mehr als eine der ursprünglich drei geplanten Präsentationen vergönnt war.
Aber wenigstens sei tags zuvor sowie bei der ersten Schau am Sonntag alles planmäßig verlaufen, berichtet die Ausbildungsleiterin Gertrud Fucker. „Die Teams zeigten sich sehr motiviert, dem Publikum einen kleinen Einblick in unsere Arbeit zu geben.“ Dazu hatte die Bereitschaft unter anderem eigens ein Gerüst aufgebaut, auf dem einige Hunde ihr Können zeigten. Auch die unterschiedlichen Arten der Verständigung zwischen Zwei- und Vierbeinern wurden eindrucksvoll vermittelt.
Die Moderation während der Auftritte hatte Bernd Weireter übernommen nachdem dessen schokobrauner Labrador „Moritz“ auf Grund einer Verletzung das Körbchen hüten musste. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter erklärte ausführlich, warum wann welcher Schritt mit welchem Ziel erfolgte. Dies zeigte denn auch gleich in zweierlei Hinsicht Wirkung: Erstens konnte das Publikum die umfangreiche Theorie- und Praxisausbildung der Bereitschaft Rettungshundearbeit durch die allgemein verständliche Art ohne viel Fach-Chinesisch, mit der Weireter seine Aufgabe durchführte, hautnah miterleben. Was zweitens wiederum dazu führte, dass sich etliche Zuschauer nach den Präsentationen am Stand der Staffel einfanden, um mehr Details zu erfahren. Andere huldigten am Glücksrad Fortuna und/oder deckten sich mit Infomaterial sowie den niedlichen Plüschhündchen ein, die dort verkauft wurden. Auf diese Weise hatten sie nicht nur Spaß, sondern leisteten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Arbeit der Bereitschaft. Denn was viele Menschen immer wieder überrascht: Die Tätigkeit der Rettungshundeführer ist rein ehrenamtlich und geht auf eigene Kosten. So ist also jeder Euro, jede Spende willkommen, um etwa die Ausgaben für die Unterhaltung der Einsatzfahrzeuge oder Anschaffungen für das Training bestreiten zu können.
Zu diesem Zweck übernahmen auch zwei der Staffelmitglieder den DRK-Sanitätsdienst auf der Kontakta. Ebenfalls eine Möglichkeit, etwas Geld in die Kasse zu spülen. Wer nun allerdings meint, dass eine solch verantwortungsvolle Aufgabe nicht in Amateurhände gehört, hat Recht. Aber dann weiß er nicht, dass selbst Rettungshundeführer Kurse in Erster Hilfe und Sanitätswesen absolvieren und ihre Kenntnisse immer wieder auffrischen müssen.

(Text: Adriana Rossi)

mehr Bilder unter Fotos, Kontakta 2013
oder unter (externe Website) Kontakta Heidenheim

 

Trümmersichtung

Luise und Sam

Im Februar fand, auf dem Katastrophenübungsplatz "Sandhaken" in Ulm, die diesjährige Sichtung der Landestrümmergruppe statt.

An einem Tag wurden 11 Teams aus verschiedenen DRK Rettungshundestaffeln getestet, ob Sie für die Arbeit in Trümmern geeignet sind.
Dabei mussten an drei Stationen verschiedene Aufgaben gemeistert werden.
An der ersten Station mussten die Teams ein baufälliges Haus absuchen. Hierbei wurde unter anderem geschaut ob der Hund auch in Dunklen Räumen selbstständig sucht und sicher anzeigt.
Eine weitere Station war der Trümerkegel. Der Hund musste trotz herumliegenden Trümmerteilen und Schnee die versteckten Personen finden und duch bellen zeigen, das er gefunden hat.
Das sichere gehen auf unwegsamen, rutschigen, wackeligen Dingen wurde an der dritten Station getestet. Dort sollte der Hund über ein Baugerüst, auf dem ein Tunnel und verschiedene Sperrige Gegenstände lagen, klettern. Anschließend sollte der Hundeführer mit seinem Hund Slalom um andere Hund laufen um zu sehen, ob der Hund sozial verträglich ist.
Am Ende des Tages, waren die Hund und ihre Hundeführer erschöpft und warteten gespannt auf die Auswertung.

Im März wurde den Teilnehmern das Ergebins schriftlich mitgeteilt. Ab April dürfen die neuen Mitglieder der Landestrümmergruppe ihre Hunde in der Trümmersuche ausbilden. Luise aus der Bereitschaft Rettungshundearbeit ist mit ihrem Hund Sam auch dabei.

 

(mehr Bilder unter Fotos, Training 2013)

 

 

bald geht´s los ... KONTAKTA 2013

Eine recht schwierige Aufgabe für die beiden Hunde: Zunächst hieß es für sie, die Leiter hochzuklettern, anschließend sollen sie aneinander vorbeilaufen. Ob sie es schaffen?

 

 

Fellnase & Co. stellen sich vor

 

„Klasse!“ – „Super!“– Bislang gab es wohl keine Vorführung, bei der die Vierbeiner der 1996 gegründeten DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim nicht neue Fans hinzu gewonnen hätten. Ganz gleich, auf welcher Ausbildungsstufe sie sich gerade befinden. Auch auf der Kontakta werden am 9. und 10. März einige der insgesamt rund 15 aktiven, so genannten „Teams“ (= Hund und Hundeführer) zu sehen sein. Dabei dürfte dem aufmerksamen Zuschauer klar werden, welch langer Weg beschritten werden muss, bis aus einem unerfahrenen Junghund ein einsatzerprobter Althund wird.

Weil die Gründe, warum jemand verschwunden ist, derart vielfältig sein können, erhalten Mensch und Hund eine möglichst breite Palette an Wissen und Können. Und so kommt zu den praktischen Trainingseinheiten – zwei Mal wöchentlich mit der Gruppe sowie dem eigenen täglichen Üben mit seinem Hund – auch noch eine stattliche Anzahl an Theorie-Stunden hinzu. Doch von diesem Teil der Ausbildung wird das Publikum eher wenig mitbekommen. Vielmehr wird es spannende, aber auch lustige Momente geben, die sich auf dem eigens für die Veranstaltung aufgebauten Gerüst und anderen Geräten ereignen werden. Auch Beispiele aus dem Gehorsamsteil und der Suche werden mitunter Anlass zum Schmunzeln geben. Vor allem dann, wenn die Hunde in Spiellaune sind und einmal mehr deutlich machen, dass sie keine Maschinen, sondern Lebewesen mit einem eigenen Kopf und eigenem Charakter sind. Und es demonstriert den Spaß, den beide Seiten – Vier- und Zweibeiner gleichermaßen – haben. Eine Grundvoraussetzung bei der Bewältigung ihres immensen Pensums; Zwang wäre hier völlig fehl am Platz.

 

(Adriana Rossi, Auszug aus dem Zeitungsartikel der Wochenzeitung)

 

 

 

Besondere Hunde treffen besondere Kinder

 Rettungshunde in der Pistoriusschule

„Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.“ Gesagt hat das der Theologe und Pädagoge Prof. Dr. Wilhelm Pfeffer (1937-1987), der sich seinerzeit unter anderem intensiv mit der Erziehung und dem Unterricht von lernbehinderten Kindern befasste. Heute prägen seine Erkenntnisse die Philosophie zahlreicher Einrichtungen. Etwa wie in der Pistorius-Schule in Herbrechtingen, die ihre Bildungsschwerpunkte auf die geistige und motorische Entwicklung ihrer Schützlinge gelegt hat.
Ein weiteres Anliegen der Institution ist die Förderung des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderung durch unterschiedlichste Aktionen. Vom 18. bis 22. Februar beispielsweise fand eine Projektwoche der Klassen von Martina Ruff und Claudia Heßelbarth zum Thema „Erste Hilfe“ statt. In diesem Rahmen waren einige Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes den ganzen Tag vor Ort, wo sie den jungen Menschen Einblicke in ihre Tätigkeiten gaben. Auch fünf Ehrenamtliche von der Bereitschaft Rettungshundearbeit waren zugegen. Zunächst gab es einen kurzen, einleitenden Vortrag in der Aula der Pistorius-Schule, bei dem die Kinder gleich voll mit dabei waren – und auch gleich die eine oder andere im Referat getätigte Aussage in Frage stellten: „Wie können die denn sagen, dass sie jemanden gefunden haben. Können Eure Hunde etwa sprechen?“
Anschließend hieß es: Warm anziehen und raus! Denn wer sich dazu bereit erklärt, mit seiner Fellnase vermisste Personen finden zu wollen, trainiert bei jedem Wetter. Auch bei Schnee und eisigem Nord-Ost-Wind. Dem Spaß, den die Schülerinnen und Schüler bei dem kleinen Ausschnitt aus der Praxis erhielten, tat dies dann auch keinen Abbruch. Mindestens zehn Hände schnellten hoch, als die Hundeführer nach Helfern fragten. Und jeder der Freiwilligen kam dank des umfangreichen Fundus‘ an Beispielen aus dem Übungsprogramm auch mindestens einmal dran. Allein bei den Anzeigearten konnten drei unterschiedliche Varianten gezeigt werden: Hat die Belgische Schäferhündin „Amy“ die vermisste Person gefunden, bleibt sie bei ihr und „ruft“ nach ihrer Teampartnerin Elfi Ebert mit lautem Gebell. Diese Art der Kommunikation setzen auch Tanja Langer und ihre Border-Collie-Hündin „Aydah“ sowie Ausbildungsleiterin Gertrud Fucker mit ihrem Trümmersuch-Spezialisten „Gandalf“ ein. Dessen „kleiner Bruder“ – beide gehören der Rasse der Schapendoes an – ist hingegen eher der stille Typ. „Räuber“ sucht, findet, kehrt zurück zu seiner Hundeführerin, setzt sich vor sie hin, bellt und zeigt ihr anschließend den Weg zu der vermissten Person. Auch der schwarze Schäferhund-Mix „Diamond“ ist ein so genannter Freiverweiser. Nur dass er nicht – wie „Räuber“ – seine Teampartnerin Adriana Rossi anbellt, sondern sie anspringt. Der schokobraune Labrador „Moritz“ hat noch eine andere Art, Bescheid zu geben: Er nimmt bei Erfolg ein Bringsel in seinen Fang, läuft zu seinem Herrn Bernd Weireter zurück und führt diesen anschließend zu der Suchperson hin.
Ähnlich funktioniert das auch innerhalb eines Gebäudes. Zum Glück, denn als es den Kindern dann doch zu kalt wurde und sie wieder in die Schule zurückgingen, stellten ihre Lehrerinnen beim Durchzählen fest: Einer zu wenig! Schnell teilten sie dies dem Kreisbereitschaftsleiter Frieder Fucker mit, der „zufälligerweise“ ebenfalls vor Ort war. Der meldete der Einsatzleiterin der Rettungshunde – und auf privater Ebene seine Ehefrau: „Dominik fehlt!“ Die kurzen Dienstwege machten sich in diesem Fall einmal mehr bezahlt – und so konnte der Junge schnell aufgefunden und zu seinen Klassenkameraden gebracht werden.

„Ich halte solche Präsentationstermine für sehr wichtig“, erklärt Gertrud Fucker, der unter anderem die spielerische und entspannte Begegnung von Kindern und Hunden am Herzen liegt. „So lernen die Kids, wie sie mit unseren tierischen Freunden richtig umgehen. Und es ist es immer wieder eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten.“ 

 

(Adriana Rossi, HZ 27.02.2013)

Fortbildung der Rettungshundeführer

 

Jedes Mitglied der DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit muss, um Einsatzfähig zu werden, eine komplette SAN-Ausbildung nach DRK Richtlinie mit Erfolg ablegen.
Um nach dieser SAN-Ausbildung auch als SAN-Helfer/in eingesetzt zu werden, schreibt das DRK verschiedene Übungen, Fortbildungen und Auffrischungen verbindlich vor. Im Falle eines Einsatzes muss jeder unserer aktiven Mitglieder in der Lage sein eine adäquate Erstversorgung am Notfallort bis zum eintreffen des Rettungsdienstes durchzuführen.

Am 17.01.13 wurde deshalb in einer gemeinsamen Fortbildung mit der DRK Bereitschaft Mergelstetten ein gefordertes Fortbildungsthema in Theorie und Praxis durch Johanna Kiss (Ber. Mergelstetten) unterrichtet.
Thema war die Blutdruckmessung und die Pulsoximetrie. Es wurden verschiedene Messungen vorgenommen und dabei auch die Fehlerquellen aufgedeckt.
Es ist z.B. zum Armdurchmesser die richtige Größe der Blutdruckmanschette zu wählen, damit diese eng anliegt um genaue Werte zu bekommen. Ein weiteres Ergebnis war, dass der eigene Blutdruck immer ein wenig schwankt.
Bei der Pulsoximetrie war es sehr interessant zu sehen, dass die Ergebnisse durch die Farbe des Nagellacks verfälscht werden. Bei schwarzem Nagellack z.B. kam gar kein Ergebnis heraus.

Am Ende des Abends gingen alle Teilnehmer mit altem aufgefrischten und neuem Wissen nach Hause.

 

 

 

Eröffnung neues Bettenhaus im Klinikum Heidenheim

 

Am Samstag, 10.11. wurde das neue Bettenhaus des Klinikums Heidenheim eröffnet. Auch wir waren mit unseren Hunden dabei.

An unserem Stand kann man am Glücksrad drehen, oder wie hier zu sehen ist, Plüschhunde kaufen.
Moritz ruht sich auf dem Trampolin aus.
Moritz läuft Slalom um die Hocker.
Diamond bleibt trotz des Trubels ruhig auf der Trage liegen und wartet auf sein Herrchen .
Lucky sammelt Spenden, die wir für z.B. die Instandhaltung unserer Fahrzeuge gut gebrauchen können.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!!!

Flächensuchprüfung bei der DRK-Rettungshundestaffel Heidenheim

Aller guten Dinge sind drei


Seit Sonntag, 14. Oktober 2012, verfügt die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Heidenheim über drei einsatzfähige Teams mehr. Doch bevor es soweit war, musste ein umfangreiches Prüfungsprogramm absolviert werden.
Treffpunkt Nummer eins war beim Verein der Hundefreunde (VdH) Gerstetten, die ihr Übungsgelände der DRK-Bereitschaft unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatten. Hier wurde zunächst das theoretische Fachwissen der Hundeführer abgefragt. Dann ging es in die Praxis.
Im ersten Teil mussten alle zeigen, was sie während ihrer Ausbildung in Sachen Gehorsam gelernt hatten. Gar nicht so leicht. Denn ihre feinen Nasen sagten den Hunden, dass ihre Menschen an diesem Tag – bedingt durch den Leistungsdruck unter den wachsamen Augen der beiden Prüferinnen, Andrea Stern vom DRK Wangen und Silke Lipps vom DRK Freiburg –, irgendwie anders rochen als im normalen Training.
Aber auch dieser Part wurde schließlich gemeistert, so dass nun der wirklich spannende Prüfungsteil beginnen konnte: die Flächensuche. Dafür fuhren alle Beteiligten hinaus ins Grüne. Genauer gesagt in einen definierten Abschnitt des Sachsenhardt-Stubentalwaldes, das der zuständige Revierförster Walter Közle eigens für den Test freigegeben hatte. Dort wurden bereits vorab einige Statisten – pro Team jeweils zwei Personen – auf Anweisung der Prüferinnen so platziert, als seien sie verunglückt und bewegungsunfähig. Situationen eben, wie sie auch im richtigen Leben immer wieder vorkommen können. Diese „Vermissten“ sollten die „Helfer auf vier Pfoten“ und deren Hundeführer jetzt – mittels einer an die örtlichen Gegebenheiten angepassten Strategie – ausfindig machen. Nach Auffinden war dann an ihnen auch Erste Hilfe zu leisten und es mussten, je nach Bedarf, per Funk weitere Rettungskräfte angefordert werden.
Am Ende des Tages löste sich schließlich alles in Wohlgefallen auf: Nachdem endlich die Urkunden und Plaketten überreicht waren, und auch keiner der Freizeitschauspieler im Wald vergessen wurde, fiel wohl den meisten Teilnehmern ein Riesenstein vom Herzen: Es war ja zum Glück „nur“ eine Prüfung. Werden die einsatzfähigen Teams künftig angefordert, dann ist es allerdings ernst …
(Adriana Rossi)

DRK-Rettungshundestaffel Heidenheim bei Malteser-Landesübung

 

Außen feucht – innen fröhlich!


Sich gegenseitig helfen, füreinander da sein, voneinander lernen: Das waren wohl die drei wichtigsten Gründe für einige Mitglieder der DRK-Rettungshundestaffel des Kreisverbandes Heidenheim, einer Einladung der Malteser-Kollegen Schwäbisch Gmünd zu folgen. Zusammen mit sieben Hunden trainierten sie einen ganzen Tag lang mit weiteren Bereitschaftsvertretern aus ganz Baden-Württemberg in entsprechend präparierten Suchgebieten um die Gemeinde Gschwend. Dass das Wetter zunächst nicht so mitspielte, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
 Heidenheim/Gschwend. „MALTA Schwäbisch Gmünd von Aeskulap Heidenheim … Haben eine der beiden männlichen Personen gefunden. Ist ansprechbar. Erbitten Notarzt. Koordinaten …“ Glücklicher Ausgang für einen jungen Mann, der zusammen mit zwei seiner Freunde nach einem Dorffest vermisst wurde. Sechs Teams der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes Heidenheim hatten im nahe gelegenen Wald nach dem Trio gesucht. Nach etwa einer halben Stunde konnten alle drei Jugendlichen leicht unterkühlt, aber ansonsten wohlauf geborgen und notfallversorgt den Sanitätskräften übergeben werden.

Zahlenspiele
Was wie die Szene aus einem Krimi anmutet, war am vergangenen Sonntag für zahlreiche Ehrenamtliche ein Einblick in die Realität: Zwischen sechs und sieben Stunden waren Zwei- und Vierbeiner im Raum Gschwend unterwegs, um Menschenleben zu retten. Schon zuvor hatten acht Rotkreuz-Angehörige mit sieben Hunden vier unterschiedliche Gelände auf der Suche nach zwei abgestürzten Paragliedern, einer manisch-depressiven Frau, einem Motocross-Fahrer und einem 12-jährigen Jungen durchstreift – nachdem sie als erste Aufgabe noch bei strömendem Regen eine Orientierungswanderung durch ein Waldstück zu absolvieren hatten. Das alles fand im Rahmen der diesjährigen Landesübung der Malteser Schwäbisch Gmünd statt, die neben etlichen ordenseigenen Rettungshundestaffeln aus ganz Baden-Württemberg und die des DRK Heidenheim zudem Mitglieder der Johanniter Unfallhilfe Göppingen sowie Ostwürttemberg zur Teilnahme eingeladen hatten.

Ernstfallerprobung
Einladungen dieser Art sind üblich. „Auch bei realen Einsätzen sind oft noch Bereitschaften aus anderen Organisationen vor Ort. Selbst wenn sie sonst unterschiedliche Philosophien vertreten mögen – aber da verbindet dann alle nur ein Ziel: Menschen zu suchen, zu retten und zu helfen. Trainingstage, wie am Wochenende, dienen dazu, sich gegenseitig kennen zu lernen, Abläufe miteinander abzustimmen und Beziehungen zu pflegen“, erläutert der stellvertretende Bereitschaftsleiter der DRK-Rettungshundestaffel Heidenheim, Bernd Weireter. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den Malteser-Kollegen aus Schwäbisch Gmünd, die diese Landesübung mit insgesamt sieben Such- und Trainingsgebieten nun bereits zum dritten Mal auf die Beine gestellt hatten und beim organisatorischen Ablauf noch vom Technischen Hilfswerk und einigen Polizeikräften unterstützt wurden.

Öffentliche Aufmerksamkeit
Ein weiterer positiver Nebeneffekt, der ebenfalls allen Einsatzkräften zu Gute kommt, ist die Aufmerksamkeit, die einer Veranstaltung dieser Größenordnung in der Öffentlichkeit zuteil wird. „Je mehr Menschen wissen, was wir machen und leisten, umso besser. Die Inanspruchnahme unserer Suchdienste ist kostenlos – unsere Arbeit aber ist es nicht. Wir sind alle ehrenamtlich tätig. Wir trainieren in unserer Freizeit, die Hunde sind unser Eigentum – mit allen dazu gehörigen Pflichten und finanziellen Ausgaben. Deshalb sind wir dringend auf Spenden und die Übernahme von Patenschaften angewiesen. Ohne solche Zuwendungen könnten wir unsere Leistungen nicht anbieten. Und die sind wirklich enorm. Allein wenn man sich bewusst wird, dass ein Team – also ein Hundeführer und ein Hund –etwa 50 Suchkräfte ersetzen und wesentlich schneller finden kann“, wie Weireter erklärt. Dass man auf derlei Tatsachen nicht oft genug hinweisen kann, meinen auch die Ehrengäste – unter ihnen Gschwends Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann –, die sich zum Teil direkt in den Suchgebieten selbst von der intensiven und spannenden Arbeit der Bereitschaften überzeugten. Ihre Eindrücke gaben die Besucher hernach wider. Als Fazit könnte man ihre abschließenden Grußworte gegen Ende der Veranstaltung mit dem bekannten Zitat von Altbundespräsident Theodor Heuss (1884-1963) zusammenfassen: „Demokratie lebt vom Ehrenamt.“ (Anm. der Autorin: Richtig! Wenn es dann auch noch Spaß macht – umso besser.)
(Adriana Rossi)